Großkanzlei bringt jungen Rappern Vertragsrecht bei

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Die Großkanzlei Clifford Chance wird in Großbritannien im Rahmen einer neuen Wohltätigkeitspartnerschaft jungen Rappern dabei helfen, sich in der komplexen Welt des Vertragsrechts zurechtzufinden.

Das Pro-bono-Projekt ist das erste seiner Art und zielt darauf ab, junge Musiker:innen mit grundlegendem juristischem Wissen auszustatten, um sich in der “komplizierten Landschaft der Musikverträge” zurechtzufinden. Clifford Chance will damit ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig juristisches Grundlagenwissen ist und unterstützt aufstrebenden Künstler:innen aus oft marginalisierten Gruppen.

Das Programm, das in Zusammenarbeit mit der Wohltätigkeitsorganisation „Urban Lawyers“ durchgeführt wird, startet im Herbst diesen Jahres. Neben dem Vertragsrecht lernen die Teilnehmer:innen auch die Grundzüge des Urheberrechts – insbesondere wie man sein geistiges Eigentum schützen kann. Daneben geht es auch um die Entwicklung nützlicher Soft Skills, wie z. B. Verhandlungsführung, Teamarbeit und Kommunikation. Eigenschaften, die für den Erfolg in der heutigen Musikindustrie unerlässlich sind.

Unterstützung junger Rapper

David Boyd, Leiter der Pro-Bono-Abteilung bei Clifford Chance in Großbritannien, wird von Legal Cheeck folgendermaßen zitiert: „Als Kanzlei haben wir die Verantwortung, den Zugang zur Justiz zu verbessern, sowohl weltweit als auch lokal in den Gemeinden, in denen wir tätig sind. Die kommerzielle Ausbeutung junger Rapper ist weit verbreitet und ein ernstes Problem für junge Rapper, die versuchen, ihre Kunst zu einer Karriere zu machen. Wir sind sehr stolz darauf, mit Urban Lawyers bei diesem innovativen Projekt zusammenzuarbeiten, insbesondere in einer Gemeinschaft von Künstler:innen, die seltener unmittelbaren Zugang zu rechtlicher Unterstützung haben.”

Der Gründer von Urban Lawyers, Okewale, ergänzt: „Junge Musiker:innen stehen vor großen Herausforderungen, wenn sie Verträge mit Plattenfirmen abschließen. Ich hoffe, dass dieses Projekt dazu beitragen wird, die systembedingten Herausforderungen zu beleuchten, mit denen talentierte Menschen konfrontiert sind, insbesondere die alarmierende Diskrepanz bei den Tantiemen zwischen schwarzen und weißen Künstler:innen. Wir wollen diese Diskrepanz beseitigen und die Künstler in die Lage versetzen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, indem wir sie mit den richtigen Ressourcen ausstatten.”

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Redaktion
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